Das ist etwas für alle, die keine Lust haben auf eine normale Sightseeing-Tour durch München. Wenn du diese Horror-Orte trotzdem besuchen möchtest, dann solltest du auch die Escape Rooms von Exit the Room ausprobieren. Mehr dazu am Schluss.
 

1.   Der Falkenturm

Wer zu später Stunde gern zum Schaufensterbummel über die Maximilianstraße flaniert, sollte an der Kreuzung mit der Falkenturmstraße auf der Hut sein! Denn dort stand der Falkenturm, der etwa zwischen 1500 und 1826 als Gefängnis diente. Und als ob die Geschichten über Folter, Hexenverbrennung und öffentliche Hinrichtungen dieser Zeit nicht schon gruselig genug wären, lässt diese Legende über eine Insassin wirklich dein Blut einfrieren: Denn wo wir jetzt Luxus und teure Autos sehen, war um circa 1700 ein 17 Jahre altes Mädchen im Turm eingesperrt und wartete auf ihre Hinrichtung. Sie wurde von ihrem ehemaligen Arbeitgeber der Hexerei beschuldigt, weil sie seine Liebe zu ihr nicht erwiderte. Doch zwei Tage vor der Urteilsvollstreckung sahen Wachen, wie eine menschengroße, fledermausähnliche Gestalt in den Kerker von Theresia Kaiser flog. Am Morgen wurde das Mädchen nackt und bewusstlos gefunden. Und ihr Ankläger – erhängt mit dem fehlen Hemd von Theresia. Darauf folgte die sofortige Exekution der jungen Frau. Bis heute soll ihr Geist ihr Gefängnis nicht verlassen haben und wandert in der Gegend umher.

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2.   Die Münchner Residenz

Prunkvoll steht sie da und erinnert an ein vergangenes München, das von adeligen Familien regiert wurde. Doch wenn du diesen unheimlichen Ort besuchst, solltest du wachsam sein. Denn das ehemalige Stadtschloss des Adelsgeschlecht der Wittelsbacher hat noch eine Bewohnerin: die schwarze Frau. Die schwarz gekleidete, verschleierte Gestalt soll der Fluch der Wittelsbacher sein. Sie spukt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen Odeonsplatz und dem Englischen Garten. Wenn sie jemand entdeckte, starb kurz ein Mitglied der Adelsfamilie. Dem Tod von König Max II. im Jahr 1864 durch eine Blutvergiftung soll ein Maskenball vorhergegangen sein, auf dem mehrere Gäste die Frau erblickten. Auch der mysteriöse Tod von König Ludwig II. im Jahr 1886 im Starnberger See wird mit der Erscheinung der schwarzen Frau in Verbindung gebracht. Darum ist die schwarze Frau auch als Todesengel der Wittelsbacher bekannt.

3.   Der S-Bahnhof Olympiastadion

1972 für die Olympischen Spiele erbaut, wurde der alte S-Bahnhof Olympiastadion bereits sechzehn Jahre später wieder geschlossen. Seitdem erobert die Natur langsam das Areal zurück. Die Betonmauern des Bahnhofaufgangs und der Tunnel sind bis zum letzten Zentimeter mit Graffitis bedeckt. Tagsüber ist der verlassene Bahnhof also ein perfektes Ausflugsziel für alle, die Street Art mögen. Doch würdest du dich nachts dorthin trauen? Da scheint es nämlich, als würde sich das vergessene Gebäude in einen Geisterbahnhof verwandeln. Nichts für schwache Nerven also. Aber ein schaurig schöner Anblick ist es allemal.

4.   Das Maxtor

Nachdem du diese Legende hörst, wirst du in Zukunft nach dem Besuch der 089 Bar ganz genau beobachten, wer sich nachts am Maxtor herumtreibt. Doch bei dieser Gestalt der Nacht hilft weder Pfefferspray noch Trillerpfeife. Denn seit dem 19. Jahrhundert erzählen sich die Münchner Geschichten über den dicken Mann – ein Gespenst, das zwei Meter groß und dick sein soll. Laut den Erzählungen weicht der bleiche Mann vor allem jungen Frauen auf dem Nachhauseweg nicht mehr von der Seite, solange sie sich auf offener Straße befinden. Entkommen? Fehlanzeige! Alle, die glaubten, das dicke Gespenst abgehängt zu haben, sahen es wieder aus einem Hauseingang auftauchen. Wer die Gestalt ist und warum sie nachts die Besucher des Maxtors verfolgt, ist bis heute ein Geheimnis. Aber vielleicht ist das Gespenst ganz Gentleman und möchte sichergehen, dass die Nachtschwärmer gut nach Hause kommen. Sorry, Gespenst! Das ist und bleibt gruselig.

5.   der alte Nordfriedhof

Friedhof

Uralte Friedhöfe haben schon etwas faszinierendes an sich. Mit ihren großen, knorrigen Bäumen und den mit Moos und Efeu überwachsenen, schiefen Grabsteinen von anno dazumal scheint es, als wäre es Heimat für so manche Fabelwesen. Dieses Gefühl bekommst du auch, wenn du den alten Nordfriedhof in der Münchner Maxvorstadt besuchst. Tagsüber tummeln sich hier Jogger, spielende Kinder und Menschen mit Picknick-Körben. Und es scheint, als würde gleich eine kleine Elfe aus dem Gebüsch hervorkommen. Doch nachts wandelt sich die fantastische Atmosphäre zur Geisterstunde. Da macht man dann doch lieber einen Umweg.
 

Wenn du diese Geschten bereits kennst, dann haben wir von Exit the Room München noch ein Horror Game für dich: Sichere dir hier einen Geschenkgutschein für einen Escape Room deiner Wahl!