Es gibt Personen, wo  wir denken über sie alles zu wissen. Um sie wirklich kennenzulernen, wird oft eine ungewöhnliche Situation benötigt. Es zeigt sich bei außergewöhnlichen Gelegenheiten, auf welchen unserer Freunden, Kollegen wir uns stützen können und was für versteckte Werte sie haben, die wir nicht geahnt haben.

 

‘Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch in einem Jahr.’

Platon

 

Persönlichkeitstypen in den Exit Räumen

Es existieren zahlreiche Aufteilungen der Persönlichkeitstypen,  und natürlich haben alle Typen ihre Stärken und Schwächen. Es kann durchaus sehr interessant sein wer von Deinen Bekannten zu welcher Gruppe gehört. Deswegen geben wir Dir hier eine kurze Information wie Du in einem Escape Game die vier Grundtypen leicht erkennen  kannst. .

Folgende vier Persönlichkeitstypen werden von Jung unterscheidet:

  • sanguinisch

  • choleriker

  • melancholisch

  • phlegmatisch

Die ersten zwei sind extrovertiert, das heisst  nach außen gerichtet, die zweiten zwei sind introvertiert,  nach innen gewandt..

 

Sanguinisch

Die Sanguiniker sind meistens gut gelaunte, gesprächige Leute, die es lieben im Zentrum zu sein. Ihre Stärke ist ihre Selbstsicherheit und dass sie gut mit Menschen umgehen können. Sie sind meistens begeistert und ideenreich. Ihre impulsive Wesensart kann auch schädlich sein: sie können sich mit monotonen,und ausdauer bedürftige Aufgaben nicht identifizieren. Sie benutzen meist ihre Kreativität um diesen Aufgaben auf dem Weg zu haben.

Berühmte Sanguiniker: Bill Clinton, Magic Johnson

 

Sanguinische Spieler in den Exit Rooms

 

Während dem Spiel werden unsere sanguinische Bekannten mit guten Chancen ihre Kreativität gleich glänzen lassen und ihr Entdecker-Instinkt stösst hervor. Die Person, die Dich zuerst zu Exit Games überredet hat, ist wahrscheinlich auch ein Sanguiniker, denn sie probieren Neuigkeiten gerne aus. Sie werden stimuliert, wenn sie mit ihren Ideen faszinieren können und sie bringen das Team wahrscheinlich der Lösung näher. Es ist wichtig, dass sie die relevante Anerkennung bekommen, ansonsten ist es möglich, dass sie nur schmollend in einer Ecke sitzen werden.

Die Choleriker

Die Choleriker leben ähnlich wie die Sanguiniker ihr Leben eher nach außen, sie sind extrovertiert. Ergänzend zu den Schwächen ihrer sanguinischen Partnern sind sie stetig und ausdauernd. Sie sind geborene Leader, aber in ihren Beziehungen zu den Menschen vermissen sie oft den Scharm der Sanguiniker. Sie sind pünktlich, präzise und erkennen die Zusammenhänge schnell. Sie lassen sich nicht von ihren Gefühlen hinreißen, und können in Stresssituationen mit klaren Kopf denken.

 

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Bekannte Choleriker: Napoleon, Bill Gates, Michael Jordan

Cholerische Spieler in den Exit Rooms

Der Leader der Gruppe wird höchstwahrscheinlich ein cholerischer Spieler sein. Sie besitzen alle Fähigkeiten dazu, und die Gruppe kann von ihrer Präsenz im extrem scharfen Situationen  gut profitieren. Sie sind dazu fähig Zusammenhänge zu entdecken und die Aufgaben der Gruppenmitglieder zu koordinieren. Es ist sicher, dass sie den Rundenrekord besiegen wollen, oder einen ähnlichen, bezeichnenden Erfolg erreichen wollen. Unter Zeitdruck werden sie immer ungeduldiger und es kann leicht vorkommen, dass sie andere beleidigen. Die Ergebnisse werden wahrscheinlich von ihnen erbracht oder ausgepresst, die gute Laune hängt aber nicht von ihnen ab.

 

Melancholiker

Die Kreativität ist vielleicht noch typischer für die melancholische Personen als für die Sanguiniker, sie erwarten im Austausch aber nicht, dass sie in den Fokus kommen. Parallel zu ihrer Kreativität sind sie auch vorsichtig und sie öffnen ihren Mund nur wenn sie sich  sicher sind - dann auch nur leise. Unter ihnen finden wir viele Künstler, da sie zu Träumerei neigen. Oft haben sie nicht genügend Selbstbewusstsein, deshalb bleiben ihre Gedanken und Ideen in ihren Köpfen und werden nicht ausgesprochen.

 

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Berühmte Melancholiker: Albert Einstein, Vincent Van Gogh, I-Aah von Pu der Bär

Melancholiker in den Exit Rooms

Die Melancholiker sind äusserst gute Teamplayers, sie achten auf die anderen. Manchmal ist es einfach gut mit ihnen zu spielen. Sie sind diejenigen, die leise, alleine herum stolpern und die Lösungen einiger Teilaufgaben herausfinden. Es lohnt sich aber sie ab und zu zu fragen, woran sie denken, bevor sie sich der Träumerei völlig übergeben. Sie werden nicht so motiviert erscheinen, inzwischen arbeiten aber die Zahnräder leise in ihrem Gehirn.

 

Phlegmatiker

Die Phlegmatiker sind ruhig, gelassen und sie scheinen oft gefühllos zu sein. Sie sind leicht, witzig und sympatisch. Sie nehmen nichts ernst, deshalb ist es äußerst schwierig sie zu motivieren. Es ist fast unmöglich sie zu eine Tätigkeit zu überreden, wenn sie dies nicht wollen. Sie mögen die schweren Aufgaben nicht, sie bemühen sich diese zu umgehen.

Bekannte Flagmatiker: Keanu Reeves, Tim Duncan

 

Phlegmatiker in den Exit Rooms

In Stresssituationen kommt der Humor der phlegmatischen Spieler echt gut an, da sie die Frustration in einer schweren Situation entspannen können. Sie sind an dem Spiel selbst nicht allzu interessiert, deshalb sollten wir keinen Löwenanteil in der gemeinsamen Arbeit von ihnen erwarten. Sie sind in einem einzigen Fall motiviert, der aber sehr hilfreich sein kann: sie überschneiden den Gordischen Knoten, damit sie nicht viel zu tun haben.