Wir haben den perfekten Test, ob du München wirklich kennst: Welcher dieser fünf Fakten über die Landeshauptstadt Bayerns weißt du? Egal, wie du abschneidest, am Schluss gibt es für alle einen tollen Geschenkgutschein für einen Escape Room. 

 

1. Die Geheimnisse des Viktualienmarkts

Wusstest du, dass „Vikutalien“ Lebensmittel bedeutet? Nun, eigentlich logisch, wenn man so über den Viktualienmarkt läuft. Aber warum sagt man nicht einfach Lebensmittelmarkt? Das verdanken wir dem Münchner Bürgertum des 19. Jahrhunderts. Der damalige Trend: Begriffe latinisieren. Das klang häufig nun mal viel gehobener und schicker. Und ein schicker Name ist doch gebührend für die Münchner Institution! Weil der Markt eben diesen Ruf einer wahren Institution hat, wimmelt es jeden Tag nur so vor fotografierenden Touristen, geschäftigen Marktleuten und Münchner, die es eilig haben zur Arbeit zu kommen. Dabei weiß wahrscheinlich kaum ein Besucher, dass der Markt unterhöhlt ist. In diesen Höhlen lagern vier riesige Biertanks, die den Biergarten bzw. dessen Zapfanlage versorgen. Welches Bier dort ausgeschenkt wird? Das wechselt alle paar Wochen. Denn keine Münchner Brauerei soll bevorzugt werden. Dass ist Münchner Gerechtigkeit!
Lebensmittelmarkt in Münchenhttps://www.annees-de-pelerinage.com/viktualienmarkt-munich-insider-tips/

2. Eine Stadt als Rekordhalter

Wenn deutsche Städte Sportler wären, wäre München wahrscheinlich Olympionike! Denn die bayerische Landeshauptstadt hält so einige Rekorde. Zum Beispiel ist sie die sicherste Großstadt ab 200.000 Einwohnern in Deutschland. Und das sage und schreibe zum 42. Mal in Folge. Auch wirtschaftlich geht es hier rund. So haben in München und direkter Umgebung die meisten DAX-Unternehmen ihren Hauptsitz: Derzeit sind das Allianz, BMW, Munich Re, Siemens und in der Umgebung Infineon Technologies und die Wirecard AG. Die Aktiengesellschaft hat erst seit September 2018 ihren Hauptsitz im Landkreis München. Frostbeulen aufgepasst: Jetzt geht es von Sicherheit und Wirtschaft zum Wetter. München gilt nämlich auch noch als schneereichste Großstadt Deutschlands. Also Schlitten bereit halten! Oder ihr flüchtet in einen Escape Room von Exit the Room!, denn die sind beheizt und treiben dir den Schweis mit kniffligen Aufgaben auf die Stirn.

3. Vom Aussterben bedroht: Der Dialekt

Nicht nur Tier- und Pflanzenarten können gefährdet sein und kurz vor dem Aussterben stehen. Auch Sprachen! Dazu zählt auch Bairisch und steht deswegen seit 2009 auf der UNESCO-Liste der gefährdeten Sprachen. Mittlerweile sollen nur noch ein Prozent der Münchner Schüler Mundart sprechen können. Das liegt unter anderem daran, dass mittlerweile jede dritte Person in München nicht ursprünglich aus München und Umgebung stammt. Außerdem war es in den 1970er und 1980er Jahren verpönt, Dialekt zu sprechen. Darum wurde in Kindergärten und Hochschulen verstärkt hochdeutsch gesprochen. Um diesen Trend wieder umzudrehen und das Bairisch vor dem Aussterben zu bewahren, gibt es jetzt Sprachkurse. Genau, so wie Spanisch, Englisch oder Französisch gibt es mittlerweile auch Bairisch-Kurse besuchen, um den Dialekt sprechen zu lernen.

4. Die verkehrte Uhr am Isartor

Isartor

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Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass in München die Uhren manchmal anders ticken als im Rest von Deutschland. Am Isartor kannst du das wörtlich nehmen! Denn da tickt die Uhr anders als nirgendwo sonst in ganz Europa. Denn seit 2010 hat der Südturm des Isartors eine Uhr, die rückwärts geht. Die Turmuhr wurde von der Wirtin des „Turmstüberls im Karl-Valentin-Musäum“, Petra Perle, gespendet. Ihr viel auf, dass laut historischen Aufzeichnung der Turm früher bereits über eine Uhr verfügte. Die wurde bei einer Sanierung im Jahre 1888 allerdings abgenommen und nie mehr aufgehängt. Seit 2010 ist jetzt also Umdenken angesagt.
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5. Klassik in der U-Bahn

Kennst du das? Du hörst ein Lied und fühlst dich sofort dahin zurückversetzt, wo du es zum ersten Mal gehört hast oder was dir dabei passiert ist? Nun, viele Münchner Pendler spüren diesen Effekt (wenn auch unbewusst) wahrscheinlich, wenn sie in die so genannte Klassik-Linie einsteigen. Denn zwischen dem Odeonsplatz und der Münchner Freiheit hören die Fahrgäste in der U3 und U6 Klassik. Per Zufallsprinzip hört man in 10 U-Bahnhöfen die „großen Hits“ der Klassik. Am Odeons- und Goetheplatz laufen übrigens seit 2000 genau zwölf Musikstücke in Dauerschleife. Einmal durchhören dauert ganze fünf Stunden! Du fragst dich: Warum machen die das? Laut MVG entspannt es zum einen die Fahrgäste, zum anderen vermittelt klassische Musik ein subjektives Gefühl von Sicherheit.

 

Nach all diesen kuriosen Fakten über München haben wir noch etwas Außergewöhnliches für dich: Schlüpfe in die Rolle von Mordermittlern oder Bombenentschärfern und sichere dir einen Geschenkgutschein für einen Escape Room von Exit the Room! in München!