Es ist wieder soweit: Die Klausurenphase steht an und StudentInnen beginnen sich in den Universitätsbibliotheken zu vergraben oder zu Hause an den Schreibtisch zu ketten. Die Tage bis zur ersten Prüfung werden immer weniger, der Stapel an Unterlagen wird nicht kleiner und die Panik wird immer größer. Und dann ist da auch noch die gemeine Falle der Prokrastination. Aber keine Angst. Wir bringen eure mentale Stärke auf Höchstleistung mit diesen Ideen zum Gehirntraining. Diese schulen wichtige, geistige Fähigkeiten wie Konzentrationsstärke und Erinnerungsvermögen. So wird selbst die schlimmste Klausur machbar.
 

1. Impro-Theater

Besonders in mündlichen Prüfungen, bei Referaten oder Gruppendiskussionen musst du eines erwarten: das Unerwartete. Natürlich musst du dich richtig vorbereiten und dein Thema bzw. den Stoff kennen, der abgefragt werden kann. Aber besonders in Prüfungssituationen ist man oft aufgeregt und fürchtet, alles Gelernte komplett zu vergessen und sich zu blamieren. Eine tolle Übung, diese Hemmungen beiseite zu legen und besser auf andere Menschen und das, was sie sagen, einzugehen, ist Improvisationstheater. Hier lernst du wortwörtlich zu improvisieren. Aber auch Entscheidungen zu treffen, zu multitasken und einfach mal spontan zu sein. So besiegst du die Angst vor dem „Blackout“.
 

2. Puzzeln

Puzzeln hat viele positive Effekte für dein Gehirn

Du möchtest am Abend nach einer langen Lern-Session mal den Kopf frei bekommen. Aber in die Bar zu deinen FreundInnen ist zu gefährlich, weil du morgen wieder früh aufstehen und weiterlernen musst. Dann hol ein Puzzle aus dem Schrank und fang an zu knobeln. Denn Puzzeln hat viele positive Effekte für dein Gehirn. Während du puzzelst blendest du alles um dich herum aus und stärkst so deine Konzentration. Außerdem förderst du dein schlussfolgerndes Denken und deine räumliche Wahrnehmung. Das hilft dir dabei, auch in Prüfungssituationen richtige Schlüsse zu ziehen und das große Ganze vor Augen zu haben.
 

3. Mind-Boggling im Exit the Room!

Eine weitere Idee dein Gehirnschmalz zu trainieren ist ein Escape Game. Lass dich mit deinen KommilitonInnen in einen Escape Room einschließen. Dazu eignet sich der Raum Mind-Boggling im Exit the Room! ganz hervorragend. Hier müsst ihr eure Kreativität und eure Kombinationsfähigkeit unter Beweis stellen, um aus dem Verstand eines verrückten Professors auszubrechen. Und das in nur sechzig Minuten. Aber mit Teamwork und Köpfchen werdet ihr es schaffen. Neben dem Glücks- und Adrenalinrausch schärft ihr so auch noch eure mentalen Stärken oder verwandelt Schwächen zu Stärken. Und ihr vergesst für eine Stunde mal den Lernstress. Denn man muss sich auch mal eine Pause gönnen und einfach Spaß haben!  

Gehirntraining in einem escape room


4. körperliches Workout

Abgesehen davon, dass du dich nicht richtig konzentrieren kannst, wenn du nicht nur mental, sondern körperlich ausgelastet bist, bietet ein Sport viele weitere Vorteile: Besonders bei Gruppensportarten schulst du ganz unbewusst deine Entscheidungsfähigkeit. Wem spiele ich den Ball zu? Welche Teamaufstellung ist die beste für eine bestimmte Situation im Spiel? All diese Fragen stellst du dir (unterbewusst) während du Sport treibst. Diese Fähigkeit kannst du dann sowohl auf den Lernprozess, als auch für die Klausur anwenden: Wie teile ich mir meine Zeit ein? Was lerne ich zuerst? Oder mit welcher Aufgabe beginne ich in der Klausur? Wer kein Fan von Gruppensportarten ist, hat trotzdem keine Ausrede, nicht Sport zu treiben. Denn bei Yoga, Tanz oder Klettern entwickelst du deine Augen-Hand-Koordination weiter. Da das sehr komplex ist, trainierst du gleichzeitig dein Gehirn und deine Körpermotorik.


5. richtig Schlafen


Mach dich fit für die Prüfungsphase im Escape Room oder mit Meditationen

In der Klausurenphase neigen einige dazu die Nächte mit Lernen zu verbringen. Entweder weil sie zu spät angefangen haben oder weil sie Angst haben, nicht genug zu lernen. Doch genug Schlaf ist enorm wichtig, damit dein Gehirn das Gelernte richtig abspeichern und somit verinnerlichen kann. Schläfst du zu wenig fühlst du dich außerdem gerädert und kannst tagsüber nicht so produktiv sein. Macht man zum Beispiel die Nacht durch und ist 22 Stunden wach, fühlt man sich genauso wie mit 1,0 Promille im Blut. Super Tipp: Plane täglich einen Powernap von 15 Minuten ein. Ein Experiment hat gezeigt, dass Studenten eine bessere Erinnerungsleistung haben, wenn sie ein Nickerchen machen, im Gegensatz zu Studenten, die „nur“ eine Pause vom Lernen eingelegt haben. Probiere es aus!
 

6. Meditation

In den Wochen vor den Prüfungen schwirren dir in der Regel ziemlich viele Gedanken im Kopf herum: Du denkst über den Stoff nach, den du noch lernen musst, über die Abgabe einer Hausarbeit, die noch vor der Klausur ansteht, und dann sind da ja noch die Arbeit und dein Privatleben. Damit du dich nicht durch deine Gedanken überwältigt und im Zweifel sogar zu blockiert fühlst, um effektiv zu lernen, solltest du Meditieren[JE4]  ausprobieren. Durch verschiedene Meditationstechniken lernst du, deine Gedanken zu sortieren und vor allem auch mal leiser zu drehen. Wenn du noch keine Erfahrung im Bereich der Meditation hast, kannst du auch geleitete Meditationen für noch wenige Minuten machen. Da gibt es unzählige auf YouTube oder du lädst dir die App Headspace oder Calm runter.

7. gesunde Ernährung

Diese beinhaltet Nüssen nämlich viel Gemüse, Früchte, Bohnen, Samen usw.

Warum ist eigentlich zum Lernen in der Klausurenphase das typische Studentenfutter so populär? Was macht der Mix aus Nüssen und getrockneten Beeren mit unserem Gehirn? Laut einer Studie steigert der regelmäßige Konsum von Nüssen die Frequenz unserer Gehirnwellen. Diese Gehirnwellen stehen wiederum im Zusammenhang unter anderem mit dem Lern- und Erinnerungsvermögen. Außer Studentenfutter empfiehlt sich aber auch eine mediterrane Ernährung. Diese beinhaltet neben Nüssen nämlich viel Gemüse, Früchte, Bohnen, Samen usw. Diese Ernährung soll langfristig unser Gehirn schützen und zum Erhalt unseres Gehirnvolumens beitragen.
 

8. Musik machen und hören

Viele von uns haben sicher in der Kindheit ein oder mehrere Musikinstrumente erlernt. Spielst du dieses Instrument immer noch? Super! Wenn nicht, setzt dich wieder an das Klavier oder nimm die Gitarre in die Hand. Denn Musik zu hören und ein Musikinstrument selbst zu spielen ist eine tolle Idee für Gehirntraining . Zum einen entspannt es uns Musik zu hören, zum anderen schulen wir durch Musik unser Vermögen zuzuhören. Das ist besonders nützlich für die lange, trockene Vorlesung zur Vorbereitung auf die Prüfung. Aber auch in einer mündlichen Prüfung kann es dazu beitragen, dass du besser auf das eingehen kannst, was die Prüfer sagen und fragen. Psst: Singen unter der Dusche zählt auch zu Musik machen!
 

9. eine neue Sprache lernen

Okay, bevor du denkst: „Ich bin schon im Lernstress. Warum soll ich jetzt auch noch eine Sprache lernen?“ Lass es uns erklären. Dieser Punkt in unserer Liste ist nicht unbedingt unmittelbar vor der Klausur geeignet. Eine oder mehrere Sprachen zu lernen wird deinem Gehirn auf lange Sicht Gutes tun. Abgesehen davon, dass du dich im Urlaub oder im Job auch in anderen Ländern und mit internationalen Kollegen verständigen kannst, baust du eine Art Schutzschicht gegen Gehirnschäden auf. Eine Wissenschaftlerin hat beispielsweise bewiesen, dass Menschen, die zweisprachig aufgewachsen sind, vier Jahre später an Demenz erkranken als Menschen, die nur einer Sprache mächtig sind.

Wir hoffen, wir konnten dich mit dieser Liste inspirieren und dir für deine Klausurenphase und andere stressige Lernphasen ein paar nützliche Hilfen vorstellen. In jedem Fall gilt: Gib Acht auf dein Gehirn und trainiere es genauso regelmäßig wie deinen Körper. Und als kleine Belohnung nach dem ganzen Lernstress haben wir hier einen Geschenkgutschein für einen Escape Room von Exit the Room! für dich vorbereitet. Viel Spaß!